Wir sind doch ein Leib in Gottes Liebe

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Die Kinder Zions erheben sich und beteiligen sich weltweit eifrig am Evangelium. Entsprechend den Worten, die Vater uns gegeben hat, verkünden wir die kostbare Wahrheit des Lebens und führen viele Seelen an Gottes Seite, sodass dieses Werk die ganze Welt erschüttert. Wir erleben mit eigenen Augen, dass erstaunliche Wunder geschehen, wenn wir den Worten Gottes gehorchen.

In diesen Zeiten, in denen sich den prophetischen Worten entsprechend viele Katastrophen ereignen, sollten wir umso mehr unseren Glauben vorbereiten und die Menschen auf der Welt darauf vorbereiten, damit sie von Unheil verschont bleiben und ins Himmelreich gehen können. Sind wir nicht die Arbeiter des neuen Bundes, die den vielen Seelen, die inmitten von Katastrophen in Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit zugrunde gehen, die frohe Botschaft der Rettung bringen? Für den treuen Einsatz, mit dem wir unsere Berufung als Söhne und Töchter des Himmelreichs erfüllen, wird uns im Himmelreich reicher Lohn zuteilwerden.

Wenn eine Seele getauft wird, erfüllt uns eine Freude, als hätten wir die ganze Welt gewonnen, da sie eine Frucht all unserer Mühen und Anstrengungen ist, unserer Hingabe und unseres bis ins Innerste brennenden, sorgenvollen Herzens – die Frucht all unserer aufrichtigen Bemühungen.

Da wir in einem Geist ein Leib sind, freuen wir uns gemeinsam. Im Einklang mit der Prophezeiung „Gehet hin und verkündet das Evangelium allen Völkern“ (Mt 28,19-20; Mk 16,15) sind Geschwister auf Kurzzeitmissionen gegangen und haben viele Seelen geführt, sodass die Kinder Zions auf der ganzen Welt gemeinsam Freude hatten – da die Glieder unseres Leibes Frucht tragen.

Wenn Gott das Haupt ist, so sind wir alle Glieder und übernehmen die Rolle des Auges, der Nase, des Ohres und vieler anderer Glieder (1. Kor 12, 12-27). Die Erwachsenen am Arbeitsplatz oder im Geschäft, die Schüler in der Schule, die Militärangehörigen im Dienst und die Frauen in ihrer Nachbarschaft – lasst uns allen, denen wir an den Orten begegnen, an denen wir uns befinden, fleißig das Evangelium verkünden. Vater sagte, dass ein Mund, der das Evangelium verkündigt, schön ist, und dass auch die Füße, die ihn tragen, lieblich sind (Röm 10, 14-15). Lasst uns mit diesem schönen Mund gemeinsam mit all unseren Gliedern eifrig daran arbeiten, wenigstens eine Seele zu retten.

Wir sind eins in der Liebe Gottes. Wenn etwas Erfreuliches geschieht, so freuen sich alle Glieder mit. Die Ohren übermitteln die frohe Nachricht und die Augen geben weiter, was sie sehen. Die Fußsohlen sind zwar kaum sichtbar, doch ohne sie können wir keinen Schritt tun. Da wir ein Leib sind, ist jedes Glied kostbar. Wenn ein Glied verletzt wird, so leiden alle Glieder mit. Der Schmerz wird zuerst vom Haupt wahrgenommen und der ganze Leib richtet seinen Blick dorthin und leidet gemeinsam.

Unter den Gliedern gibt es kein einziges, das ungeliebt wäre. Darum lasst uns unter Brüdern und Schwestern keine Eifersucht und keinen Neid hegen, sondern uns in Liebe miteinander vereinen. Wenn wir im Heiligen Geist ausschließlich erbauliche Worte sprechen – Worte, die den Glauben stärken und Kraft schenken –, dann werden die Zuhörenden in noch reicherem Maße Frucht tragen (Eph 4,22-32). Da geschrieben steht, dass die Demütigen die Rettung erlangen, sollten wir mit einem demütigen Herzen und demütigen Worten allezeit Rücksicht nehmen auf unsere Glaubensgeschwister und sie ermutigen. Wenn wir uns von unseren eigenen Gedanken leiten lassen, tragen wir nur langsam Frucht; lassen wir uns jedoch von Gottes Herzen leiten, so werden wir Frucht tragen. Verbreiten wir Gottes Wort so, wie es ist, und verkünden wir das Evangelium mit einem Herzen voller Aufopferung und Liebe, wie Christus, der sich selbst erniedrigte und sich bis zum Tode am Kreuz opferte, um unsere Seelen zu retten (Hes 3,17; Phil 2,5-8). Dann werden wir mit Sicherheit Frucht tragen.

Vater bereitet auch in diesem Augenblick die schöne Herrlichkeit des Himmels für uns vor, die wir weder gesehen noch gehört haben. Um ins Himmelreich zu gelangen, dürfen wir weder in weltliche Vergnügungen verfallen noch Handlungen begehen, die Moral und Sitte zerstören. Vielmehr müssen wir uns von unserem von Sünden befleckten Zustand in schöne und gute Bilder der Kinder Gottes verwandeln lassen (Röm 12,1-2). Lasst uns wie die fünf klugen Jungfrauen das Öl des Glaubens vorbereiten, damit wir in eine schöne Gestalt wie die Gottes verwandelt werden und ohne Mängel in den Himmel gehen können. Möget Ihr viele Menschen zur Buße führen, von Ewigkeit zu Ewigkeit mit Gott Herrlichkeit genießen und als seine geliebten Kinder leben.