Hier finden Sie biblische Antworten auf die Fragen von Menschen,
die Gottmutter neu kennenlernen.
Das Wort „Elohim“ ist ein hebräisches Substantiv im Plural mit der Bedeutung „Götter“. Es bezieht sich auf Gottvater und Gottmutter. Im hebräischen Originaltext des Alten Testaments wird für Gott meist das Wort „Elohim“ verwendet. Die Pluralform „Elohim“, die von „Eloah“ abgeleitet ist, wird, anstelle der Singularformen für Gott wie „El“ oder „Eloah“, etwa 2.500-mal verwendet. Daraus lässt sich schließen, dass Gott nicht nur als Gottvater existiert. Deshalb nahm Gott mit der Pluralform „uns“ auf sich selbst Bezug (1. Mose 1,26).
Gottmutter ist die Schöpferin, die zusammen mit Gottvater alle Dinge erschaffen hat, und zugleich die Retterin der Menschheit. Im ersten Buch Mose wird auf Gott, der in sechs Tagen alle Dinge erschuf, mit dem Pluralpronomen „uns“ Bezug genommen (1. Mose 1,26). Auch als Gott den Fortgang des Baus des Turms zu Babel verhinderte und seine Propheten sandte, sprach er: „Lasst uns hinabsteigen!“ und „Wer wird für uns gehen?“ (1. Mose 11,7-8; Jes 6,8). Das sind Beweise dafür, dass Gottvater und Gottmutter, auf die sich das Wort „uns“ bezieht, das Werk der Schöpfung gemeinsam vollbrachten und auch das Erlösungswerk heutzutage gemeinsam fortführen.
Die Bibel bezeugt, dass es im Himmel nicht nur den geistlichen Vater, sondern auch die geistliche Mutter gibt (Mt 6,9; Gal 4,26). Mit anderen Worten: Gottmutter existiert. Diese Tatsache wird auch im von Mose verfassten Buch 1. Mose deutlich. Als Gott den Menschen erschuf, schuf er sie als Mann und Frau nach dem Bild und als Ebenbild Gottes, der mit dem Wort „uns“ auf sich selbst Bezug nahm (1. Mose 1,26-27). Mit anderen Worten: Gottvater mit einem männlichen Bild und Gottmutter mit einem weiblichen Bild erschufen die Menschheit gemeinsam. Somit legt die Bibel ein klares Zeugnis dafür ab, dass es nicht nur Gottvater, sondern auch Gottmutter gibt.
Die Kirche, die an Gottmutter glaubt, ist die Gemeinde Gottes des Weltmissionsvereins (auch bekannt als Gemeinde Gottes). Obwohl es viele Kirchen auf der ganzen Welt gibt, gibt es keine andere Kirche als die Gemeinde Gottes, die an Gottmutter glaubt, die die Menschheit erschaffen hat und das Wasser des Lebens gibt (1. Mose 1,26-27; Offb 22,17). Die 1964 von Ahnsahnghong gegründete Gemeinde Gottes glaubt den Lehren der Bibel entsprechend an Gottvater und Gottmutter. Außerdem hält sie die Wahrheiten des neuen Bundes, die Jesus Christus vor 2.000 Jahren eingesetzt hat, wie den Sabbat und das Passafest.
In der Bibel gibt es nicht nur Gottvater, sondern auch Gottmutter. Als Gott den Menschen erschuf, sagte er: „Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei“ (1. Mose 1,26). Wäre Gott lediglich Gottvater, so hätte er gesagt: „Lasst mich den Menschen machen, ein Bild, das mir gleich sei.“ Da er jedoch von „uns“ sprach, kann man deutlich erkennen, dass nicht nur Gottvater existiert.
Warum verwendete Gott dann das Wort „uns“? Im darauffolgenden Vers heißt es, dass Gott den Menschen „nach seinem Bild“ erschuf; männlich und weiblich schuf er sie (1. Mose 1,27). Das bedeutet, dass es sowohl einen Gott mit einem männlichen Bild als auch einen Gott mit einem weiblichen Bild gibt. Mit anderen Worten: Gottvater und Gottmutter schufen die Menschheit gemeinsam.
Gott „Vater“ zu nennen, bedeutet, dass wir Gottes Kinder sind, und schließt selbstverständlich auch die Existenz von Gottmutter mit ein.
Der Definition nach ist ein Vater ein Mann, der ein Kind hat. Die Tatsache, dass Gott „Vater“ genannt wird, bedeutet daher, dass Gott Kinder hat. Tatsächlich sagt uns die Bibel, dass wir Gottes Kinder sind (Mt 6,9; 2 Kor 6,17-18). Kann ein Vater einem Kind das Leben alleine schenken? Ohne eine Mutter gäbe es weder Kinder noch einen Vater mit Kindern. Der Titel „Vater“ kann erst dann bestehen, wenn es auch eine Mutter gibt. Daher offenbart die Bezeichnung „Gottvater“ die Existenz der Kinder Gottes und zugleich auch das Vorhandensein von Gottmutter. Die Bibel bezeugt, dass unsere Mutter im Himmel ist (Gal 4,26). Wie eine physische Familie auf Erden nicht nur aus einem Vater und seinen Kindern, sondern auch aus ihrer Mutter besteht, so gibt es in der geistlichen Familie nicht nur Gottvater und Gottes Kinder, sondern auch Gottmutter.
Die Braut Jesu im Buch der Offenbarung bezieht sich auf Gottmutter. Die Bibel prophezeit, dass die Braut erscheinen wird, wenn die Zeit für die Hochzeit des Lammes gekommen ist (Offb 19,7-8). Bei dem Hochzeitsmahl des Lammes gibt es den Bräutigam, die Braut und die Hochzeitsgäste (die Eingeladenen). Der Bräutigam, das Lamm, bezieht sich auf Jesus (Joh 1,29). Ganz genau genommen weist das mit der Braut erscheinende Lamm auf die Wiederkunft Jesu Christi hin. Die Braut bezieht sich auf Gottmutter, die durch das himmlische Jerusalem versinnbildlicht wird (Offb 21,9-10; Gal 4,26). Die Eingeladenen verweisen auf die Heiligen, die den Segen des ewigen Lebens empfangen werden (Offb 19,9). In diesem Zeitalter des Heiligen Geistes laden Gottvater, die Wiederkunft Jesu Christi, und Gottmutter, die Braut, die Heiligen zu dem himmlischen Hochzeitsmahl ein (Offb 22,17).
Heutzutage glauben viele Menschen nicht an Gottmutter, von der die Bibel zeugt. Das liegt daran, dass sie den neuen Bund nicht halten. Gott hat gesagt, dass er der Gott derjenigen sein wird, die das Gesetz des neuen Bundes in ihr Herz legen, in ihren Sinn schreiben und es befolgen. Nur sie werden sein Volk sein und ihn vollkommen erkennen (Jer 31,31-34). Doch viele Christen feiern heutzutage das Passafest des neuen Bundes nicht, das Jesus eingesetzt hat (Lk 22,15; 19-20). Da sie sich den neuen Bund nicht zu Herzen nehmen, sind sie noch nicht zu der Erkenntnis über Gottmutter gekommen.