Die Prophezeiungen Gottes erfüllen sich rasch. In der Bibel steht geschrieben, dass wir durch die Geschehnisse auf der Welt diese Zeit erkennen und kraftvoll dem Himmelreich entgegeneilen sollen (Lk 12,54-57). Es ist zwar wichtig, die Worte der Prophezeiungen zu lesen und zu hören, doch am wichtigsten ist es, sie zu befolgen (Offb 1,3). Wenn etwas Gottes Wort ist, dann müssen wir alles halten und entsprechend handeln, um Segen zu empfangen (5. Mose 28,1-14).
Die Bibel mahnt uns: „Seht euch vor, wachet“ und sie sagt, dass das Kommen des Menschensohns so sein wird wie es in den Tagen Noahs war (Mt 24,37-44). In den Tagen Noahs waren die Menschen so verdorben und böse, dass Gott die Gottlosen umkommen ließ und nur Noah und seine Familie rettete. Als Gott Noah sagte, dass so starker Regen fallen würde, dass die Erde bedeckt werde, und ihm gebot, eine Arche zu bauen und mit Menschen und Tieren zusammen hineinzugehen, gehorchte Noah den Worten Gottes im Glauben und empfing zusammen mit seiner Familie die Rettung.
Wann immer es Bedrängnisse gibt oder Gott Gericht hält, zeigt Vater einen Ort, an dem man Zuflucht finden kann. Zur Zeit Lots waren die Menschen in Sodom und Gomorra so böse, dass Gott die Gottlosen mit Feuer umkommen lassen wollte. Doch Lot und seine Töchter befolgten die Worte, die ihnen durch einen Engel überbracht wurden, flohen nach Zoar und wurden gerettet. Auch bei der Zerstörung Jerusalems kündigte Gott nicht nur den Untergang an, sondern zeigte auch einen Weg zur Flucht. Alle, die den Worten Gottes glaubten und nach Pella gingen, blieben am Leben.
Im Zeitalter des Heiligen Geistes weist Gott uns an, nach Zion zu fliehen. In Zion ist der allmächtige Gott unsere Zuflucht und unser Beschützer, sodass wir selbst inmitten von Unheil nichts zu fürchten brauchen (Jes 33,20-24; Jer 4,5-6; Ps 32,7; 91,7-10). In der Bibel steht auch die Verheißung, dass weder Feuer noch Wasser uns etwas anhaben können (Jes 43,1-3). Schadrach, Meschach und Abed-Nego wurden zwar in den glühenden Feuerofen geworfen, weil sie nicht vor dem goldenen Standbild die Knie beugten, doch unter Gottes Schutz wurde nicht einmal ein Haar an ihnen versengt und auch ihre Gewänder blieben unversehrt (Dan 3,14-30). In gleicher Weise beschützte Gott sein Volk, das das Passafest gehalten hatte, sowohl beim Durchzug durch das Rote Meer als auch beim Übergang über den Jordan, und führte es bis in das Land Kanaan.
Wenn der Tag kommt, der wie ein glühender Feuerofen brennt, wird denjenigen, die den Namen Gottes fürchten, die Sonne der Gerechtigkeit und Heil unter ihren Flügeln aufgehen und sie werden herausgehen und springen wie die Mastkälber (Mal 4,1-2). Wenn durch das Passafest das heilige Fleisch und Blut Gottes in uns eingehen, fliehen die Plagen, sobald sie das Fleisch und Blut Gottes sehen. Deshalb müssen wir den Namen Gottes anrufen, der uns das Passafest gewährt hat. Im Zeitalter des Vaters wurden diejenigen gerettet, die den Namen Jehova anriefen, und im Zeitalter des Sohnes diejenigen, die den Namen Jesus anriefen. Jetzt werden diejenigen gerettet, die den Namen Ahnsahnghong anrufen (Röm 10,13-15).
Bevor das Unheil kommt, müssen wir den Menschen auf der Welt den Ort zeigen, an den sie fliehen können (2. Petr 3,6-14). Wir müssen sie zur Rettung führen, indem wir sie dazu führen, den Namen Gottes anzurufen, der mit uns ist, den Namen Ahnsahnghong. Da wir als Menschen nicht wissen, an welchem Tag wir sterben werden, ist es nicht gefährlich, ohne den Schutz Gottes zu leben? Wenn wir Gottes Wort verkünden, so werden sowohl diejenigen, die es hören und erkennen, als auch diejenigen, die es verkünden, gerettet (Hes 3,17-21).
Es gibt viele, die durch Gottes Namen gesiegt haben. Der junge David glaubte an Gott und stellte sich furchtlos dem feindlichen Anführer Goliat. Als er sagte: „Ich komme im Namen des HERRN“, einen Stein in die Schleuder legte und mit der Schleuder schoss, sah Gott seinen Glauben und ließ den Stein Goliat an der Stirn treffen (1. Sam 17,32-50).
Da Gott mit uns ist, haben auch wir nichts zu befürchten. Lasst uns diese kostbaren Worte des Lebens freimütig verkünden. Schön sind die Füße derer, die gute Nachrichten bringen, und schön sind die Münder derer, die frohe Botschaft verkünden. Lasst uns solche schönen Münder und solche schönen Füße werden. Da geschrieben steht: „Rühme dich nicht des morgigen Tages“, lasst uns die armen Seelen schnell zur Buße führen und sie nach Zion leiten, damit wir Kinder werden, die Vater erfreuen (Spr 27,1; Lk 15,7). Lasst uns eifrig unsere Nächsten lieben und viele Menschen zu Gott führen, damit unsere Namen im Himmelreich für immer leuchten wie Sterne und wir in reichem Maße Segen empfangen.