Das große Ziel im Leben

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Kurz vor meinem Studienabschluss dachte ich über das Ziel meines Lebens nach. Dabei stieß ich jedoch auf ein grundlegendes Problem. Ich wollte mir zunächst ein langfristiges Ziel setzen und es in kurzfristige Ziele unterteilen, doch ich wusste nicht, was das letztendliche Ziel meines Lebens war. Was war ich, bevor ich auf diese Erde geboren wurde? Warum lebte ich jetzt in dieser Welt? Und was würde nach dem Ende dieses Lebens geschehen? Ich hatte das Gefühl, dass ich nur dann die richtige Richtung für mein Leben würde finden können, wenn ich Antworten auf diese Fragen fände.


Seit meiner Kindheit besuchte ich die römisch-katholische Kirche, doch was dort gelehrt wurde, war nichts Geistliches, sondern lediglich von Menschen erdachte Theorien. Außerdem empfand ich Ernüchterung, nachdem ich von der Geschichte der römisch-katholischen Kirche und von den Taten erfahren hatte, die sie begangen hatte, sodass ich schließlich aufhörte, die Kirche zu besuchen. Dennoch wollte ich meine Fragen über die Seele klären und führte deshalb mehrmals Gespräche mit gläubigen Menschen oder mit Personen, die sich mit Philosophie beschäftigten. Doch niemand konnte mir eine klare Antwort geben, und ich resignierte mit dem Gedanken, dass man sich der Frage nach der Seele zwar philosophisch nähern, jedoch zu keiner eindeutigen Antwort gelangen kann. Deshalb hatte ich auch keine großen Erwartungen an die Worte der Bibel, die mir die Heiligen der Gemeinde Gottes an jenem Tag vermittelten, als ich sie zufällig traf.


Zu meiner Überraschung war das Bibelstudium ganz anders, als ich es erwartet hatte. Sie lehrten die Wahrheit der Bibel in einer demütigen, aber festen Haltung. Das Bibelstudium, das mit dem Sabbat am siebenten Tag begann, setzte sich mit konkreten Inhalten über den Ursprung der Seele fort. Aufgrund meines Berufs betrachte ich Dinge aus einer kritischen Perspektive und stelle unablässig Fragen, bis ich etwas als vertrauenswürdig anerkennen kann. Doch die Heiligen der Gemeinde Gottes waren die Einzigen, die mir die biblische Grundlage dessen, was sie lehrten, klar aufzeigten. Die bedrückende Sorge, den Ursprung meiner Seele womöglich niemals zu erfahren, löste sich auf, und ich empfand große Freude. Die Zeit des Bibelstudiums fühlte sich für mich an wie ein kostbarer Schatz.


Als ich zum zweiten Mal am Bibelstudium teilnahm, beschloss ich, mich taufen zu lassen. Zu jener Zeit war die Gemeinde Gottes in Deutschland eine kleine Kirche, die nicht einmal über einen eigenen Taufraum verfügte. Obwohl sie äußerlich klein und bescheiden war, war dort die wahre Wahrheit zu finden. Die Gemeinde Gottes war die einzige Kirche, die nicht bloß metaphysische Theorien lehrte, sondern das von der Bibel bezeugte wahre Wort Gottes.


Nachdem ich mein Glaubensleben in der Gemeinde Gottes begonnen hatte, stellte ich fest, dass sie sich in vielen grundlegenden Punkten – in positiver Hinsicht – von anderen Kirchen unterscheidet, was mich überraschte. Die Gemeinde Gottes bewahrt die Wahrheit des neuen Bundes kostbar und glaubt den biblischen Prophezeiungen entsprechend an Ahnsahnghong als den wiedergekommenen Christus. All dies macht sie besonders. Um zu erkennen, ob Ahnsahnghong wahrhaftig Christus ist, prüfte ich sorgfältig die biblischen Prophezeiungen über das zweite Kommen Jesu und stellte fest, dass meinem Glauben an Ahnsahnghong eine rationale Beurteilung zugrunde liegt.


Als ich zum ersten Mal von Gottmutter hörte, hatte ich das Gefühl, als hätte meine Seele Himmelsmutter schon seit langer Zeit vermisst. Die Tatsache, dass wir in Gottvater und Gottmutter eine geistliche Familie bilden, ließ mich meine Beziehung zu Gott besser verstehen. Als jemand, der im Bereich der Lebenswissenschaften arbeitet, war mir die Bedeutung der Mutter im Prozess der Entstehung des Lebens bereits wohlbekannt. Nicht nur im makroskopischen Sinne – dass eine Mutter ein Kind zur Welt bringt –, sondern auch aus zytologischer Sicht spielt die Mutter eine entscheidende Rolle bei der Weitergabe des Lebens. Mitochondrien, die als „Kraftwerke der Zellen“ bekannt sind, stellen die Energieversorgung der Zelle sicher und sind ein besonderes genetisches Material, das ausschließlich von der Mutter vererbt wird. Durch diese Vorsehung in der Schöpfung Gottes konnte ich leicht die Existenz der für das Leben der Seele unerlässlichen Gottmutter erkennen.


Als ich Vater wurde, veränderte sich das Leben meiner Frau grundlegend, um ganz den Bedürfnissen unseres Kindes gerecht zu werden. Selbst nachts schlief sie nur sehr leicht und reagierte auf jedes noch so kleine Geräusch unseres Babys. Nicht selten blieb sie die ganze Nacht wach, um sich um unser Kind zu kümmern, während ich weiterschlief wie ein Murmeltier. Als ich ihr selbstloses Handeln beobachtete, konnte ich das Herz von Gottmutter besser nachempfinden, die ihre Kinder mit ganzer Hingabe umsorgt.


Jetzt, da ich die Wahrheit erkannt und den wahren Gott angenommen habe, irre ich nicht länger auf der Suche nach dem Ziel meines Lebens umher, denn ich habe erkannt, dass das Leben auf dieser Erde nur ein Teil des großen Ziels ist – des geistlichen Lebens im Himmel, der Heimat unserer Seelen, in die wir letztlich zurückkehren. In der Hoffnung auf das Himmelreich bemühe ich mich, als Kind Gottes ein treues Leben zu führen – sowohl geistlich als auch leiblich. Auch die Menschen in meinem Umfeld nehmen meine Veränderungen und meine Entwicklung positiv wahr.


Auch jetzt mache ich in der Gemeinde Gottes weiterhin ganz besondere Erfahrungen. Die Gemeinde Gottes ist die einzige Kirche, die konkret zeigen kann, wie uns die von Gott verheißene Erlösung zuteilwird. Ich bin überzeugt, dass mein Glaube hier nicht vergeblich ist. Wenn es Ihnen schwerfällt, an Ahnsahnghong und Gottmutter zu glauben, möchte ich Sie ermutigen, es nicht aus einer rein menschlichen Perspektive zu betrachten, sondern aus einer biblischen Sichtweise. Wenn Sie Ihre vorgefassten Vorstellungen über Gott ablegen und im Licht der biblischen Prophezeiungen schauen, werden Sie Christus erkennen. Ich wünsche mir, dass wir alle – so wie ich – in der Gemeinde Gottes eine sichere Hoffnung auf das Himmelreich haben und gemeinsam das große Ziel unseres Lebens erreichen.